Filterkeramik

Membranscheiben zur Begasung von Flüssigkeiten

Extrem feine Blasengrößenverteilung durch rotierende keramische Membranscheiben. Untersuchungen an der Universität Rostock haben nachgewiesen, dass sich durch eine zusätzliche Rotation der keramischen Membranscheiben mittlere Blasengrößen von 10-20µm erzielen lassen (gegebenüber 50 µm der statischen Scheiben / Luft in Wasser). Bei einer Begasung mit CO2 sind mit den rotierenden keramischen Membranscheiben keine Blasen mehr sichtbar – das CO2 geht direkt in Lösung.


Prinzip
Die Membranscheiben werden über eine Kanalstruktur im Inneren mit Druck beaufschlagt. Gas permeiert durch das mikroporöse Material. Dadurch entstehen auf der gesamten Membranoberfläche feinstverteilte Gasbläschen. Die Scheiben können  vertikal angeordnet werden, da die Gasblasen nicht koagulieren. Einbringung von Bläschen auch in Systemen mit hohem Druck und im Bereich des Siedepunktes.


Anwendungsbeispiele

  • Flotation: Der Wirkungsgrad von Flotationsverfahren wird durch den Einsatz der Kerafol-Scheiben deutlich erhöht. Die feinstverteilten Gasbläschen führen zu einer beschleunigten Aggregatbildung von dispergierten Partikeln und somit zu einer effektiveren Abtrennung. Die Gasbläschen werden direkt im Medium an der Membranoberfläche erzeugt (keine Druck-Entspannungs-Flotation).
  • Ozonierung: Durch die mikroporösen keramischen Membranen kann Ozon höchst effektiv in Flüssigkeiten eingebracht werden. Die extrem fein verteilten Gasbläschen verbleiben sehr lange in der Flüssigkeit, was zu sehr geringen Ozonverlusten führt.
  • Sauerstoffeinbringung: In Kombination mit Sauerstoff ergeben sich vorteilhafte Anwendungen in den Bereichen Fischzucht und Aquaristik.

Charakterisierung der Blasengrößenverteilung



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